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Grundschule Bierstadt: Leitfaden zur Einschulung - Stand 2017
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Infoabend für Eltern der Schulanfänger 11.5.2017
Präsentation des Abends hier als Download
Infoabend Eltern 2017-2018.pdf
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Broschüre für Eltern vor dem Schulanfang - empfehlenswert nicht nur für Zugewanderte!
Unser Kind kommt zur Schule.pdf
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Gedanken vor Schulbeginn


BIS ZUM ALTER VON SIEBEN JAHREN SOLLEN KINDER ....

 

  • ihre Muskeln koordinieren und sich geschickt bewegen können
  • sich in ihrer Muttersprache ausdrücken können, Sing- und Reimspiele kennen



  • Zungenbrecher aussprechen können, mit Imagination umgehen und sich im Konjunktiv ausdrücken können
  • Gesprächsregeln kennen (d.h. zuhören können, Menschen ausreden lassen, zur Sache reden)
  • erste Erfahrungen mit Zahlen haben
  • ein Zeitverständnis haben
  • die Welt des Magischen und Mystischen von der realen Welt abgrenzen können
  • die wichtigsten Verkehrsregeln kennen
  • Grundkenntnisse vom Leben der Pflanzen, Tiere und Menschen haben
  • eine Landschaft erfassen können und einige Tage ihres Lebens im Wald verbracht haben
  • ein erstes Verständnis für verschiedene Gemütszustände haben, bei sich selbst und bei Erwachsenen
  • sozial miteinander umgehen können
  • mit der neuen Kulturtechnik ,,Computer" in Berührung gekommen sein, d.h. damit spielen wollen und können
  • gewinnen wollen und verlieren können . Wenn ein Kind nicht gewinnen will, dann ist es, als ob es nicht leben will, und wenn es nicht verlieren kann, ist es sehr schwach
  • ein Bild von sich selber haben und Selbstwirksamkeit erlebt haben (d.h. die eigene Anwesenheit, die eigene Leistung als positiven Beitrag erfahren haben). Aus Selbstwirksamkeit entwickelt sich Selbstvertrauen
  • Gelegenheiten zum Pflegen gehabt haben, denn pflegerische Handlungen vermitteln Sinn
  • Gelegenheiten zum kreativen Arbeiten gehabt haben.. Auch kreatives Handeln gehört zu den Sinn vermittelnden Erlebnissen
  • sich schon darin geübt haben, ihr eigener Lebensunternehmer zu sein und die Grundlagen einer bekömmlichen Lebensführung kennen, z.B. beim Umgang mit Hunger, Müdigkeit, Schmerzen und den Selbstheilungskrätten des Körpers
  • Grenzen erfahren haben und die Folgen des eigenen Tuns ausgehalten haben
  • im interkulturellen Austausch erlebt haben, dass auch andere Lebensformen durchaus funktionieren können
  • ein Gebet kennen, in einer Kirche und auf einem Friedhof gewesen sein
  • Ehrfurcht vor den Dingen entwickelt haben und wissen, dass Dinge nicht nur einen Gebrauchswert, sondern auch einen Gefühlswert haben können
  • gefragt haben, wie Leben entsteht und in ihren Erinnerungen und Fantasien über das Leben vor der Geburt bestärkt worden sein
  • die Wirksamkeit des Übens kennen
  • eine Vorstellung vom Heimweh haben und dessen Überwindung erlebt haben
  • erste Lese- und Schreiberfahrung haben, einen Brief bekommen und dadurch Freude oder Trost erlebt haben
  • erste musikalische Erfahrungen durch Singen oder mit einem Instrument gemacht haben
  • eine Ahnung von den virtuosen Möglichkeiten der menschlichen Hand erworben haben

 

Wer sich mit Kindern und ihren Bedürfnissen beschäftigt, bekommt durch das Buch der Kindheitsforscherin Donata Elschenbroich (Deutsches Jugendinstitut) ,,Weitwissen der Siebenjährigen Wie Kinder die Welt entdecken können" eine Fülle von Überlegungen und Vorstellungen präsentiert, mit denen er sich auseinandersetzen kann. Es ist sehr wahrscheinlich, dass er seinen Horizont dabei erweitert.

Quelle: HAGE ,,Hintergrund" (Hessische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitserziehung)


Der Sprachstand eines Kindes im 58. - 64. Lebensmonat (ca. 5 Jahre)








  • Wortschatz ca. 2100 Worte
  • Die Sprache ist jetzt komplett in Form (Artikulation) und Struktur  (Grammatik).
  • Bei Lautbildungsfehlern und Grammatikfehlern jetzt spätestens Therapiebeginn
  • Kind redet über alles / spielt mit Worten, kritisiert andere, lobt sich selbst
  • Geschichten können nacherzählt werden
  • Kind benutzt: oben, unten, vor, auf
  • Kind fragt: nach der Bedeutung von Worten / um sich zu erkundigen und zu lernen: "Wozu braucht man dieses? Wie heißt das? usw."
  • Kind erklärt in Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft
  • Kind benennt die Zahl der Finger an einer Hand, vier Farben
  • Kind versteht Sachverhalte, die es nicht unmittelbar sieht, z.B. "Was musst du tun, wenn du
  • etwas verloren hast? Was musst du tun bevor du über die Straße gehst?"
  • Kind befolgt drei Aufträge in richtiger Reihenfolge.
  • Kind wird aufmerksam für das sprachliche Detail
  • Kind erwirbt Wissen, sammelt sprachliche Erfahrungen und gebraucht Sprache als Kommunikationsmittel.


(Quelle: "Sprache ist Leben" Sprachentwicklung eines Kindes von der U4 bis zur U9, Dr. med. Uta Kottmann, Marl)